Exit von OÖ HightechFonds bei Combeenation

Beteiligung wirkte als Erfolgsbeschleuniger für das Mühlviertler Software-Start-up Combeenation. Die Sarleinsbacher konnten während der dreijährigen Beteiligung ihren Umsatz jährlich nahezu verdoppeln und erhielten zahlreiche Auszeichnungen. Der neue Lead-Investor kommt ebenfalls aus OÖ.

Linz / Sarleinsbach. Der zweite Exit für den OÖ HightechFonds bestätigt den erfolgreichen Weg des heimischen Venture-Capital-Fonds. Sein Beteiligungskapital sorgt in einer kritischen Entwicklungsphase – nämlich dann, wenn mit der Markterschließung auch die Ausgaben für Vertrieb, Marketing und Personal steigen – dafür, dass innovative, junge Unternehmen aus Oberösterreich national und international am Markt Fuß fassen und Wachstumsziele erreichen können.

So geschehen auch bei Combeenation, deren cloudbasierter Konfigurator-Bausatz Unternehmen eine maßgeschneiderte Individualisierung in ihren Online-Shops ermöglicht. Die Mühlviertler Softwareschmiede arbeitete nicht nur an der technologischen Weiterentwicklung, sondern auch konsequent an der Markteroberung: Heute spielt das Unternehmen als Software-Anbieter im anhaltenden Individualisierungsboom weltweit ganz vorne mit. Das zeigen auch Auszeichnungen, zuletzt der erste Platz beim Digital Business Trends-Award 2018 in der Schlüsselkategorie Business Revolution. Ein jährlich nahezu verdoppelter Umsatz und ein starker Ausbau der MitarbeiterInnenzahl zeugen vom wirtschaftlichen Erfolg.

Die Zusammenarbeit mit dem OÖ HightechFonds war eine großartige Erfahrung”, so Combeenation-Geschäftsführer Klaus Pilsl, „neben dem Beteiligungskapital konnten wir in den verschiedensten Bereichen auch vom Netzwerk des HightechFonds profitieren”. Mit dem Exit – bereits der zweite nach Smartbow im vergangenen Sommer – ist auch der OÖ HightechFonds zufrieden. „Besonders freut uns, dass eine oberösterreichische Lösung zustande gekommen ist, der neue Lead-Investor wird Wertschöpfung und Arbeitsplätze in Oberösterreich sichern“, so HightechFonds Geschäftsführer Christian Matzinger. Für Horst Gaisbauer, Investment Manager des HightechFonds, ist der Exit „ein hervorragendes Beispiel, wie Venture Capital die Entwicklung eines jungen Start-ups beschleunigt und positiv beeinflusst. Auch Unternehmen aus dem ländlichen Raum haben das Potenzial, sich auf dem Weltmarkt sehr erfolgreich zu positionieren!”

Über den OÖ HightechFonds

Der OÖ HightechFonds ist mit insgesamt mehr als 16 Millionen Euro dotiert, die sich aus Mitteln der Europäischen Union, des Landes Oberösterreich und der oö. Banken zusammensetzen. Mit Beteiligungen ermöglicht er es innovativen GründerInnen, ihre Ideen und Prototypen auch erfolgreich kommerziell vertreiben zu können. Die ausgewählten Start-ups erhalten nicht nur finanzielle Unterstützung, sondern in Kooperation mit dem Inkubator tech2b auch Know-how und Beratung. Aufgrund des öffentlichen Auftrags ist der HightechFonds nicht am schnellen, sondern am soliden Wachstum interessiert – es zählen auch Standortfragen, Nachhaltigkeit und Arbeitsplätze.

Über Combeenation

Combeenation bietet ein cloud-basiertes Produktkonfigurator-Managementsystem mit vielfältigen Einsatzmöglichkeiten. Im E-Commerce erweitert Combeenation die Standardfunktionalitäten von Webshops. Endkunden können angebotene Produkte ihren Wünschen entsprechend in Echtzeit anpassen. Die flexible Software-Architektur von Combeenation ermöglicht unbegrenzte Konfigurationsmöglichkeiten bei gleichzeitiger 3D oder 2D Visualisierung: veränderbare Produktkomponenten, Größen, Farben, Texturen und vieles mehr.

In Beratung und Vertrieb wird Combeenation als Angebotskonfigurator genutzt, um unterschiedliche Varianten von Produkten im Kundengespräch oder im Onlineshop schnell zu visualisieren.

Foto: Combeenation

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